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03.07.2009

Dortmund: Jakovenko schlägt Naiditsch

Gestern war Dimitry Jakovenko gegen Magnus Carlsen unterlegen. Heute holte er sich den verlorenen Punkt auf Kosten von Arkadij Naiditsch schon zurück. In einem Endspiel mit Turm und Läufer machte Jakovenkos entfernter Freibauer den Unterschied aus. Peter Leko demonstrierte gegen Magnus Carlsen seine neue Mehrhändigkeit beim Aufschlag und spielte diesmal auf englischem Terrain. Mit 8.Lf4 führte er die Partie aber schon jenseits der üblichen Wege. Diese Partie endete ebenso remis wie Kramnik gegen Bacrot. Mit 12. Tab1 wich Kramnik vom kürzlich gespielten Vorgänger Leko-Bacrot, Nalchik 2009 ab, holte aber keinen Vorteil heraus.
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Tabelle, Partien...

03.07.2009

Entspannte Züge

Für seine Anreise aus Paris wählte der achtfache Dortmundsieger Vladimir Kramnik den Zug: "Das ist viel entspannter als mit dem Flugzeug zu reisen," meinte der Ex-Weltmeister. In seiner Partie gegen Peter Leko musste er aber dann doch einige spannungsvolle Züge machen, um nicht in Nachteil zu geraten. Trotz der bisher acht Turniersiege Kramniks in Dortmund tippen die meisten Zuschauer auf Magnus Carlsen als Sieger in diesem Jahr. Der Norweger hat inzwischen die Schule abgeschlossen und ist nun Vollprofi. Seine Lieblingsfächer waren Geografie und Geschichte. Vielleicht fand er sich ja auch deshalb mit der "Berliner Variante" seines russischen Gegners so gut zurecht und verließ gestern als einziger Sieger die Bühne. Dagobert Kohlmeyer berichtet aus Dortmund.
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02.07.2009

Carlsen knackt die Berliner Mauer

Zur heutigen Auftaktrunde des Dortmunder Sparkassen Chess Meetings, eröffnet von Bürgermeisterin Birgit Jörder, sorgte Magnus Carsen für den Sieg des Tages gegen Dmitry Jakovenko. Im Duell des Weltranglistendritten gegen den Fünften gelang es dem Norweger, Jakovenkos Berliner Mauer zu durchbrechen. Leko und Kramnik folgten der ersten Partie des berühmt-berüchtigten Wettkampfes Kramnik gegen Topalov, Elista 2006, wobei Kramnik diesmal die schwarzen Steine gegen seine eigene Waffe, die Katalanische Eröffnung, führte. Die Partie endete ebenso remis wie der Marshall-Angriff zwischen Arkadij Naiditsch und Etienne Bacrot.
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02.07.2009

Emanuel Berg mit perfektem Ergebnis

Elofavorit Emanuel Berg kontrolliert die schwedischen Einzelmeisterschaften und führt mit dem perfekten Ergebnis von 4 aus 4. Gestern besiegte er in Runde Vier Pia Cramling in 50 Zügen. Auf dem zweiten Platz folgte Stellan Brynell, schon mit einem ganzen Punkt Rückstand. Nachwuchsmann Nils Grandelius kam gestern zu seinem zweiten Sieg und liegt mit 2,5 Punkten auf Platz 3 bis 5. In Runde Drei hatte Grandelius seine Partie gegen Emanuel Berg verloren.
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02.07.2009

Die FIDE-Eloliste vom 1.Juli

An der Spitze der FIDE-Eloliste gab es wenig Veränderung. Mit Topalov, Anand, Carlsen und Aronian nehmen die gleichen Spieler wie bisher die ersten Plätze ein. Neue Nummer Fünf ist Dimtry Jakovenko. Neu im Kreis der 2700+-Spieler, der bis Rang 33 reicht, ist Alexander Motylev. Bester Deutscher ist Arkadij Naiditsch auf Platz 36 mit 2697 Elo. Mit Daniel Friedman, Georg Meier (seit Januar um 50 Punkte gestiegen), Igor Khenkin, Jan Gustafsson, Robert Hübner und Rainer Buhmann (erstmals über 2600) weisen sechs weitere Deutsche Elozahlen über 2600 auf. Die Top-100-Liste reicht bis zur Elozahl von 2641. Beste in der Frauenrangliste ist Judit Polgar, die allerdings nie bei Frauenturnieren mitspielt. Koneru Humpy ist die zweite Frau über 2600 Elo. Bald wird Yifan Hou diese Hürde ebenfalls überspringen. Elisabeth Pähtz belegt Platz 22. In der Länderrangliste liegt Deutschland auf dem elften Rang.
Alle Listen bei der FIDE...
Die Toplisten...

02.07.2009

Heute: Beginn des Sparkassen Chess Meetings

Heute beginnt im Dortmunder Schauspielhaus das Sparkassen Chess Meeting. In der ersten Runde kommt es zur Neuauflage der Begegnung Leko gegen Kramnik. Außerdem spielen Carlsen gegen Jakovenko und Naiditsch gegen Bacrot. Beginn der Runden ist jeweils 15 Uhr, wobei die Dortmunder mit einer 15-minütigen Verzögerung übertragen. Auf dem Fritzserver bietet Valery Liliv gegen eine Gebühr von 10 Dukaten eine Audiokommentierung an.
Dortmunder Turnierseite... Ankündigung bei Bild...
Spielplan...

02.07.2009

Das Internationale Schnellturnier in Hamburg

Letzten Sonntag fand in Hamburg das traditionelle Internationale Schnellschachturnier für Schülermannschaften statt. Austragungsort war die Aula des Margarete-Rothe-Gymnasiums. Neben vielen Teams aus der starken Hamburger Schulschachlandschaft nahmen auch wieder eine Reihe von Gastmannschaften teil. Die weiteste Anreise hatten dabei Schüler der deutschen Schulen in Oslo und besonders in Helsinki, die als "Team Skandinavien" an den Start gingen. Beste Grundschulmannschaft wurde schließlich der SC Aurich. Die Mannschaften von Königsspringer Hamburg gewann die beiden übrigen Turniere in den Klassen U14 und U20. Nils Bangen und Kolja Pikora haben den Tag in Worte und Bilder gefasst.
Turnierseite mit Tabellen...
Bericht und Bilder...

01.07.2009

Die schwedischen Meisterschaften in Kungsör

Am Sonntag begann in Kungsör die schwedische Einzelmeisterschaft, die als Rundenturnier mit 14 Spielern ausgetragen wird. Neben Profis den Spitzenspielern Emanuel Berg und Tiger Hillarp Persson sind u.a. die "Grande Dame" des schwedischen Frauenschachs Pia Cramling und der neue Nachwuchsstar Nils Grandelius in der Elitegruppe am Start. Der 16-jährige kam in der ersten Runde gegen Thomas Ernsts Drachen mit dem Fischeropfer Lxf7 zum Erfolg.  Da neben der eigentlichen Meisterschaft noch Rahmenturniere stattfinden, reichen die Hotelkapazitäten der 8000-Seelen Gemeinde nicht aus, um alle Schachspieler unterzubringen. Kein Problem, schreibt Thomas Franzén in seinem Bericht. Einige Spieler wohnen auf dem Campingplatz oder haben sich ein Sommerhaus gemietet. Außerdem sei es auch nicht weit zu den schwedischen Metropolen Västerås oder Eskilstuna.
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01.07.2009

Zum richtigen Zeitpunkt richtig rechnen

Nicht nur der menschliche Verstand sondern auch die Bedenkzeit für eine Schachpartie ist begrenzt. Deshalb ist es gerade in taktischen Belangen ratsam, mit der eigenen Energie und Bedenkzeit gut Haus zu halten und nur dann tiefe Varianten zu berechnen, wenn es die Stellung gebietet. Woher aber soll man wissen, wann man rechnen soll und wann nicht? Oft meint man das aufgrund von Erfahrung erkennen zu können und gibt sich mit einer einfachen Abschätzung der Stellung zufrieden. Es gibt aber auch eine Reihe von Indikatoren im Schach, die einen darauf hinweisen, dass es sich um eine konkrete Stellung handelt und dass hier definitiv gerechnet werden muss. Daniel King will auf seiner neuen Powerplay DVD "Richtig rechnen" beides vermitteln: Wann man rechnen muss und natürlich auch wie man es richtig macht. Dazu führt er ein spannendes neues Feature ein: King präsentiert nicht nur Taktikstellungen. Er löst sie auch selbst (live) vor der Kamera und gewährt damit Einblick in die Rechenvorgänge eines erfahrenen Großmeisters.
Daniel King: "Powerplay 10 - Richtig Rechnen" im Shop kaufen..
Zur Rezension mit Videoausschnitt...

01.07.2009

Züricher Jubiläums-Open mit Topbesetzung

Bevor Kasparov, Anand und Co. beim Schaulaufen der Weltmeister im Züricher Hauptbahnhof ihre Künste im Simultan und beim Schnellschach (22. und 23. August) zeigen, veranstaltet die SG Zürich im Rahmen ihrer 200-Jahr Feier ein großes Open (9.-15.August). Der Preisfonds von nicht weniger als 100.000 CHF wird mit Sicherheit für eine Topbesetzung sorgen und tatsächlich haben sich bereits einige absolute Spitzenspieler angemeldet. Top-Großmeistern wie Alexander Morozevich oder Alexey Dreev wollen junge Spieler wie Yifan Hou oder Anish Giri Anteile am Preisgeld streitig machen. Mit Arthur Jussupov oder Lajos Portisch sind einige frühere WM-Kandidaten im Feld zu finden. Bisher haben sich etwa 200 Spieler im Meisterturnier und knapp 150 Spieler im A-Turnier angemeldet. Die Organisatoren rechnen mit über 500 Spielern insgesamt.
Anmeldung auf der Homepage der SG Zürich...
Pressemitteilung...

30.06.2009

Deutsche Erfolge bei NATO-Meisterschaft

Der Bundeswehrstützpunkt Hammelburg war Gastgeber der 20. NATO-Schachmeisterschaft. Im letzten Jahr hatte Rekordsieger Deutschland den Titel überraschend an die Türkei verloren, konnte diesen aber beim Jubiläumsturnier zurückerobern. In der Einzelwertung siegte Andreas Schenk (6 aus 7) dank der besseren Zweitwertung vor dem punktgleichen Mateusz Sypien aus Polen, der mit 2564 eine sensationelle Eloleistung gespielt hatte. Dritter wurde mit einem halben Punkt Rückstand Vytautas Vaznonis. Das Mannschaftsergebnis setzt sich aus den Resultaten der vier besten Einzelspieler zusammen. Andreas Schenk (6 P.), Mark Helbig, Lorenz Drabke und Alfred Kertesz (alle 5 P.) sorgten für den deutschen Erfolg. Fabrice Wantiez, der den 5. Platz belegte, hielt das Ereignis in Bildern fest.
Mehr Bilder bei Echecs-Photos...
Turnierseite der NATO...
Bilder, Tabellen, Partien...

30.06.2009

Heißer Schach-Juni In Tiflis

Im Juni war die georgische Hauptstadt Tiflis Schauplatz zweier bedeutender Turniere. Zunächst spielten die georgischen Frauen und einige eingeladene internationale Großmeisterinnen den Maia Chiburdanidze Cup (15.-23.Juni). Mehrere Generationen aus der großen Geschichte des georgischen Frauenschachs gingen an den Start. Am Ende gewann Bela Khotenashvili dank besserer Zweitwertung vor Lela Javakishvili. Favoritin Anna Muzychuk wurde Dritte. Im Anschluss wurde der Städte-Cup gespielt. Hier setzte sich Baadur Jobava durch. Lela Javakishvili und Evgeny Surov schicken Fotos und Partien.
Schach in Georgien...
Zum Bericht...

30.06.2009

Gewinnen mit ChessBase Magazin online

Was für ein bemerkenswerter Schluss einer fantastischen Partie. Schwarz zog 21. ... Dd8-d7, und Weiß quittierte den Minischritt der Dame mit - Aufgabe! Keine schwarze Figur hat in der Schlussstellung die sechste Reihe überschritten, und doch ist Weiß hilflos gegen die kombinierten Drohungen von Dame, Turm und den Läufern. Wissen Sie, aus welcher berühmten Partie diese Stellung stammt? Mailen Sie uns die Namen der Spieler an magazine@chessbase.com. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir drei ChessBase Monographien über den Sieger dieser Partie. Einsendeschluss ist So. der 5. 7. 2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Partie nachspielen...
Lösung (Namen der Spieler) an magazine@chessbase.com mailen...
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29.06.2009

Tolle Sache!

Für ihre aktuelle Ausgabe testete Computerbild Spiele (Heft 7/2009, S. 97) Spiele für Kinder, darunter auch Fritz&Fertig Folge 4 Schach für Außerirdische. Spielurteil: "Klasse!". Fazit der Testredaktion: "Der Ausflug auf den Planeten Chessbase ist eine tolle Sache, spannend und lehrreich."
Webseite von Computerbild Spiele...
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29.06.2009

Im Kopf und in den Beinen!

Felix Magath propagiert schon lange, dass Fußball und Schach Betätigungen sind, die nicht so weit von einander entfernt liegen, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat. Als ehemaliger Mittelfeldstratege und Schachfan weiß der Erfolgstrainer zum Beispiel, dass sowohl im Fußball wie im Schach dem Zentrum eine besondere Bedeutung zukommt und wird nun bei Schalke für eine erfolgreiche Strategie sorgen. Aber auch anderswo verbinden sich die beiden Sportarten zu einem homogenen Ganzen. In Göschwitz, so berichtet die Ostthüringer Zeitung, sorgen die "fuß brothers" am Schachtisch und "auf'm Platz" für Furore. Vor fünf Jahren gründeten Schach- und Fußball begeisterte Sportfreunde die symbiotische Spielgemeinschaft, die als Team sowohl am Brett und mit dem runden Leder Spaß haben.
Artikel bei der OTZ...

 

 

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