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Pojkovsky
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03.06.2010

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11.Karpov-Schachturnier in Poikovsky
Gestern begann in Poikovsky das 11.Karpov-Schachturnier (31.Mai bis 14.Juni). 12
Spieler wurden eingeladen, darunter zahlreiche "Stammgäste". Arkadij Naiditsch
vertritt dabei die deutschen Farben. Namensgeber Anatoly Karpov reiste zur
Eröffnung selbst nach Sibirien und pflanzte zusammen mit den Spielern einen Baum
(Bild). Nach der heutigen zweiten Runde liegen mit Dmitry Jakovenko,
Alexander Riazantsev, Viktor Bologan und Sergey Karjakin vier Spieler mit je
einem Sieg und einem Remis in Führung.
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06.06.2010

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Weiße Tage in Poikovsky
Mit Schwarz Remis anstreben, mit Weiß auf Gewinn spielen. Diese Maxime
hat Anatoly Karpov zu einem der erfolgreichsten Turnierspieler aller Zeiten
gemacht und auch die Teilnehmer des 11. Karpov-Turniers in Poikovsky spielen
nach diesem Motto. 4 Runden, 7 entschiedene Partien, 6 Mal gewinnt Weiß,
nur einmal, in der Partie Rublevsky-Riazantsev, behält Schwarz die Oberhand.
Das ist die Bilanz nach dem ersten Drittel des Kategorie 18 Turniers. Da Sergey
Karjakin und Dimitry Jakovenko jeweils ihren beiden Weißpartien gewannen,
liegen sie gemeinsam mit 3 aus 4 an der Spitze. Der einzige deutsche Spieler,
Arkadij Naiditsch, ist mit 1,5 aus 4 hingegen verhalten ins Turnier gestartet.
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07.06.2010

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Jakovenko und Riazantsev führen in Pojkovksy
Nach sechs Runden liegen Dmitrij Jakovenko und Alexander Riazantsev beim 11.
Karpov-Turnier in Pojkovsky in Führung (4 P.) Beide Spieler gewannen heute mit
den weißen Steinen ihre Partien gegen Nikita Vitiugov bzw. Ivan Sokolov. Alle
übrigen Partien endeten remis, wobei die Partie zwischen Bologan und Onischuk
offenbar verlegt wurde. Arkadij Naiditch trennte sich von Sergey Rublevsky remis
und belegt mit 2,5 Punkten den geteilten 7. bis 10. Platz.
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11.06.2010

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Poikovsky: Schwarze Siege nach weißer Dominanz
Bis gestern stand das 11. Karpov-Schachturnier in Poikovsky ganz im Zeichen der
weißen Steine. Zwölf Weißsiegen stand einziger kümmerlicher Schwarzsieg
gegenüber. In der 8. Runde konnten nun aber die schwarzen Steine mit drei Siegen
den Rückstand etwas verkürzen. Sergey Karjakin überlebte mit viel Glück den
originellen Angriff von Alexander Riazantsev und leitete mit dem flüchtenden
König den Gegenangriff ein. Klarer waren die Siege von Ivan Sokolov gegen
Sergei Rublevsky im Schotten und Dmitrij Jakovenko gegen Alexander Motylev im
Rossolimo-Sizilianer. Die nachgeholte Partie zwischen Onischuk und Bologan
endete remis. Jakovenko führt nun alleine die Tabelle an, gefolgt von Karjakin.
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12.06.2010

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Pojkovsky: Jakovenko bleibt in Führung
Drei Entscheidungen brachte die gestrige 9.Runde des Karpov-Turniers in
Pojkovsky. Nikita Vitiugov besiegte Sergey Rublevsky im Angenommenen
Damengambit. Nachdem Schwarz die Eröffnung völlig misslungen war, musste er
schon im 23. Zug aufgeben. Das Duell der Caro-Kann-Experten entschied Viktor
Bologan gegen Baadur Jobava mit Hilfe der Vorstoßvariante für sich. In der
Partie zwischen Ivan Sokolov und Emil Sutovsky hatten die Anhänger der
Grünfeld-Verteidigung Grunde zur Freude. Nicht nur, dass viele
eröffnungstypische Motive wie Qualitätsoper auf a1 und schwarze
Damenflügelmehrheit zu sehen waren - am Ende gewann auch die "richtige" Seite
den vollen Punkt.
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13.06.2010

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Poikovsky: Schulterschluss an der Spitze
Nach einer Niederlage gegen Alexander Onischuk in der gestrigen Vorschlussrunde
büßte Dmitrij Jakovenko die alleinige Führung beim Karpov-Turnier in Poikovsky
ein. Außer Verfolger Sergey Karjakin zogen damit auch Nikita Vitiugov und Viktor
Bologan (Bild) nach Siegen über Emil Sutovsky bzw. Arkadj Naiditsch gleich. In der
heutigen Schlussrunde führen alle vier Spitzenreiter die weißen Steine.
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14.06.2010

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Poikovsky: Karjakin vor Bologan
In der letzten Runde des Karpov-Turniers in Poikovsky gab es einen harten Kampf
um den Turniersieg. Vor der Schlussrunde lagen gleich vier Spieler punktgleich
an der Spitze und alle vier hatten den Vorteil, die letzte Partie mit den weißen
Steinen spielen zu dürfen. Nikita Vitiugov verabschiedete sich nach einem
Kurzremis gegen Baadur Jobava als Erster aus dem Rennen. Dmitry Jakovenko, der
lange das Turnier dominiert hatte, konnte Sergey Rublevsky trotz langen Bemühens
nicht bezwingen. Viktor Bologan hingegen führte sein Läuferendspiel zum Sieg und
Sergey Karjakin bezwang Emil Sutovsky in der Französischen Verteidigung. Mit der
besseren Zweitwertung bedeutete dies für das einstige "Wunderkind" den
Turniersieg. In einer weiteren Entscheidung gewann Ivan Sokolov seine Partie
gegen Arkadij Naiditsch.
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