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12.03.2010

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Eine prächtige Kampfpartie...
... mit einem tollen Finale lieferten sich Michal Krasenkow und Baadur Jobava in der 4. Runde der Europäischen Einzelmeisterschaft im kroatischen Rijeka. Hier hatte Weiß gerade mit
33.Dg2 zum dritten Mal den schwarzen Sd5 angegriffen. Wie bewerten Sie nun die Situation?
A) Die Batterie in der d-Linie entscheidet für Weiß;
B) Nach einem cleveren Entfesselungstrick ergibt sich ein Endspiel mit Minusqualität für Schwarz, aber wahrscheinlichem Remisausgang;
C) Der Nachziehende gewinnt.
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09.03.2010

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Hilfe vom ChessBase Magazin
Zu den
Spitzenreitern bei der Europameisterschaft gehört auch Dieter-Liviu Nisipeanu.
Dazu musste der Rumäne bisher dreimal gewinnen, u.a. in Runde 3 gegen Dimitri
Reindermann. Vielleicht half ihm dabei auch ein Beitrag im ChessBase Magazin.
Denn in
CBM 132 hatte Landsmann Mihail Marin eine Variante der Aljechin-Verteidigung
ausführlich untersucht, die nun zur Diskussion stand. Der Holländer wählte ein
Abspiel, das unser Autor verworfen hatte und erhielt dafür die Höchstrafe. Marin
hat die Partie mit ein paar Kommentaren versehen, in CBM 136 folgt die
ausführliche Analyse.
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Nisipeanu - Reindermann
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09.03.2010

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Der Festungsbrecher
Die Materialüberlegenheit von Turm gegen Läufer durchzusetzen, wenn alle
Bauern auf einem Flügel stehen, ist oftmals alles andere als einfach. Am 10.2.
brachten wir dazu eine Stellung mit reduziertem Material, in der schließlich Zugzwang
die Entscheidung brachte. Heute folgt ein Beispiel mit größerer Bauernzahl, in
der Weiß sich Zugang zur schwer zu stürmenden schwarzen Festung verschaffen
muss. Mehr als zwanzig Züge dauerte bereits die Belagerung durch die weißen
Streitkräfte, bevor nun mit 55.f5!? Radikalmaßnahmen ergriffen wurden. Wie die
Partie entschieden wurde und welche Verteidigungsressourcen Schwarz auch hier
noch gehabt hätte, zeigt die Analyse von GM Karsten Müller.
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05.03.2010

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Den Weltmeister bei der Arbeit...
... konnten die deutschen Schachfans am letzten Bundesligawochenende in Heidelberg bewundern, als Vishy Anands Club OSG Baden-Baden gegen Meisterschaftskonkurrent Werder Bremen die erste Saisonniederlage quittieren musste. Dies ist seine Weißpartie vom Sonntag. Wie ist die Lage in Ihren Augen nach 23...Dxe5 einzuschätzen?
A) Weiß ist in Schwierigkeiten, da der Läufer f7 nicht ziehen kann;
B) Die Figur kann entfesselt werden, aber Schwarz hat keinerlei Probleme;
C) Weiß gewinnt forciert.
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02.03.2010

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Ein trickreicher Turm
Zugegeben, mit der Analyse das Endspiels der letzten Woche haben wir Ihnen ein
hartes Stück Arbeit zugemutet. Und weil Sie jetzt so gut in der Materie drin
sind, gibt es diese Woche gleich noch so einen harten Brocken. Nach 72...Tb4+
musste Weiß in der Partie Romanov-Vescovi eine wichtige Entscheidung treffen:
Weicht er mit dem König nach g5 aus, um selbst möglichst schnell mit seinem
h-Bauern zu laufen, oder ist etwa 73.Kh3 die bessere Wahl? Arbeiten Sie beide
Varianten aus, aber seien Sie gewarnt. Hier lauern Tricks!
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24.02.2010

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Absperrungen und Bodychecks
Die Diagrammstellung mit Weiß am Zug entstammt der Partie Bu Xiangzhi-McShane, ein
fortgeschrittenes Turmendspiel, wie es ähnlich schon in Tausenden Partien
vorkam und immer wieder vorkommen wird. Schwarz wird bald den Turm für den
a-Bauern geben müssen, und dann ist die entscheidende Frage, ob das Duo
schwarzer König und f-Bauer günstig genug aufgestellt ist, um gegen Turm und
König remis zu machen. Zum Waffenarsenal des Schwarzen gehören dann
insbesondere Bodychecks, um den weißen König auf Distanz zu halten, Weiß
dagegen kann mit Absperrungen arbeiten. Schärfen Sie Ihre analytischen
Fähigkeiten, indem Sie die Lösung ausarbeiten und mit GM Karsten Müllers
Analyse vergleichen. Es lohnt sich!
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22.02.2010

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Eröffnungsübersichten in CBM 134
Das
Albins Gegengambit hat keinen besonders guten Ruf, aber da man als Weißer nur
ganz selten dagegen antreten muss, wissen viele nicht, wie sie zu einem sicheren
Vorteil gelangen können. Vor allem nach dem Hauptzug 5.g3 ist durch das
Umschwenken auf 5...Sge7 (von dem früher gebräuchlichen 5...Lg4) gar nicht mehr
so klar, wie Weiß einen sicheren Eröffnungsvorteil nachweisen will. Da sind vor
allem einfache Rezepte gefragt und genau die liefert Dorian Rogozenco mit seinem
Weiß-Repertoire auf Basis des Zuges 5.Sbd2. Das Kernstück ist das Abspiel
5...Sge7 (von Morozevich gespielt) 6.Sb3 Sf5 7.e4! - siehe Diagramm; denn das
Endspiel nach 7...dxe3 8.Dxd8+ ist vorteilhaft für Weiß.
Weitere 11 Eröffnungsbeiträge finden Sie nur auf der DVD von
CBM 134.
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Rogozencos kompletter Artikel |
17.02.2010

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Duell der Leichtfiguren
In der Analyse zu Short-Kramnik ("Das
falsche Endspiel gewählt") sahen wir einen Springer, der alles unter
Kontrolle hat und über den Läufer triumphiert. Nicht immer aber verbürgt die
überlegene Leichtfigur den Punktgewinn, wie das Beispiel dieser Woche zeigt. In
McShane-Sebag verfügt Weiß über einen Mehrbauern, einen gedeckten Freibauern
auf c5, und zudem ist der letzte schwarze Bauer auf der Felderfarbe des Läufers
festgelegt. Trotzdem sollte sich Schwarz hier retten können, denn letzlich ist
das Gewinnpotenzial der Stellung doch zu gering. Mit 134....Kd7? gab
Schwarz jedoch unnötig Raum preis, mit 135.Kf6 konnte Weiß Fortschritte
machen. Was wäre stattdessen die korrekte Verteidigung gewesen?
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12.02.2010

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Der König in der Mitte...
... ist ein klassisches Thema. In dieser Bundesliga-Spitzenpartie hatte der amtierende U20-Weltmeister einen Bauern geopfert, um Linien gegen den schwarzen Monarchen zu öffnen, was mit
16...f6 gekontert wurde. Wie ist diese Fortsetzung Ihres Erachtens einzuschätzen?
A) Ein Fehler, Weiß kann entscheidend in die gegnerische Stellung eindringen;
B) Guter Zug, Schwarz treibt den weißen Läufer zurück und konsolidiert seinen Mehrbauern;
C) Viel Lärm um nichts, die Stellung bleibt ausgeglichen.
Auflösung...
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10.02.2010

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Zugzwang
Obwohl es natürlich wunderschöne Beispiele für Zugzwang im Mittelspiel gibt,
so ist er doch vor allem ein Endspielmotiv. Viele
Endspiele wären ohne Zugzwang schlicht überhaupt nicht zu gewinnen. Und selbst
bei deutlicher Materialüberlegenheit wie z. B. im Duell Turm gegen Läufer,
können oft nur durch Zugzwang Fortschritte gemacht werden. Folgende Stellung
ist dafür ein typisches Beispiel, sie stammt aus der Partie Dragun-Leniart,
gespielt bei der Polnischen Meisterschaft in Warschau. Nach 68.Kb5 hätte
Schwarz mit der richtigen Fortsetzung seine Remischancen gewahrt. Welche das war
und wie die instruktive Gewinnführung von Weiß nach 68...Lc5? aussah, erfahren
Sie in Karsten Müllers Analyse bei
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09.02.2010

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Neu: ChessBase Magazin Februar/2010 (Nr.134)
Das neue ChessBase Magazin, mit vielen informativen Beiträgen gezielt auf
umfassendes Schachtraining ausgerichtet, findet immer mehr Leser. Das kommt
nicht von ungefähr. Wer bisher das ChessBase Magazin noch nicht genutzt hat,
hat mit CBM-online
Gelegenheit, sich von Umfang und Qualität des einzigen DVD-Schachmagazins zu
überzeugen, Auch die aktuelle Ausgabe bietet wieder einen hochwertigen
Überblick über alle Schachthemen, mit denen sich der ambitionierte
Schachfreund beschäftigen sollte. Zahlreiche Topspieler haben sich an der
Ausgabe beteiligt. Im Mittelpunkt der Turnierberichterstattung stehen der
FIDE-World Cup, die Mannschafts-Weltmeisterschaft und die London Chess
Classic. Sie finden kommentierte Partien und aus London auch Livemitschnitte
der Pressekonferenzen von Magnus Carlsen, Vladimir Kramnik,
Michael Adams oder Nigel Short. Auch die Nachbetrachtung des
World Cups ist erstklassig. Der Sieger Boris Gelfand oder Youngsters
wie Sergey Karjakin, Fabiano Caruana oder erstmals Wesley
So sind einige der Kommentatoren. Die Mannschafts-WM wurde gleichermaßen
analytisch nachbereitetet. Oder mögen Sie eher Eröffnungsbeiträge? CBM 134
liefert 13 Eröffnungsartikel mit Erläuterungen und zahlreichen Musterpartien
und leider auch schlechte Nachrichten für die Freunde von Albins
Gegengambit: ist so gut wie widerlegt. Außerdem: Taktiktraining und
Endspielanalysen. Lassen Sie nicht zu, dass die anderen mehr wissen als Sie!
Zum
Inhalt von CBM 134...
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Einzelausgaben...
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05.02.2010

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Sherlock-Holmes-Schach
Eine sehr originelle Sequenz ergab sich in dieser Sizilianisch-Begegnung beim frisch beendeten Festival in Wijk aan Zee. Der schwarze Springer ist angegriffen, aber auf welches Feld er am besten gehen soll, ist hier nur die eine Frage (A). Interessant ist nämlich auch: Was war eigentlich der letzte (und beste!) Zug von Weiß (B), als Reaktion wiederum auf welchen Zug von Schwarz (C)?
Was meinen Sie, Watson?
Auflösung...
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03.02.2010

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Brett in Flammen
"Fire on board" ist zum Markenzeichen Alexei Shirovs
geworden. Beim Turnier in Wijk aan Zee, bei dem Shirov mit fünf Siegen in Folge
startete, hat der 37-jährige Schachmagier aus Riga wieder einmal bewiesen, dass
dies zurecht besteht. In vielen Mittelspielstellungen verstand er es, seine
Gegner durch fantasievolles Angriffsspiel unter Druck zu setzen. Und selbst im
Endspiel muss man bei Shirov immer damit rechnen, dass er das Brett in Flammen
setzt. So wie in der Partie aus der elften Runde gegen Vladimir Kramnik, von
Karsten Müller für ChessBaseMagazin Online kommentiert.
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